Erwachsene

Behandlung erwachsener Patienten

Das Wachstum der Kiefer endet bei Frauen im Durchschnitt mit dem 14. bis 18. Lebensjahr, während es bei Männern bis zum 25. Lebensjahr oft noch anhalten kann. Dies muss bei der Behandlung Erwachsener berücksichtigt werden. In zahlreichen Fällen ist aber das fehlende Wachstum unerheblich für den Erfolg der kieferorthopädischen Behandlung, da es sich im Wesentlichen nur um Zahnfehlstellungen handelt, die wir bis ins hohe Alter problemlos ohne chirurgische Maßnahmen korrigieren können. Unser ältester Patient war bislang 76 Jahre alt, d. h. nach oben hin gibt es keine Altersgrenze.
Auch späte Verschlechterungen der Zahnstellungen sind heute in den meisten Fällen auch unsichtbar korrigierbar.

Ausgeprägte Fehlstellungen

In einigen Fällen bei großen Abweichungen des abgelaufenen Knochenwachstums z. B. hinsichtlich Vorbiss, Rückbiss oder übermäßigem Längenwachstum des Gesichts, ist eine kieferchirurgische Mitbehandlung sehr hilfreich. Die ästhetischen und funktionellen Verbesserungen solcher Behandlungen sind eindrucksvoll. Viele Patienten erleben gerade nach solchen umfangreichen Behandlungen eine deutliche Steigerung ihres eigenen Selbstwertgefühls und damit der sozialen Akzeptanz und ihrer beruflichen Chancen.

Zahnextraktionen

Auch bei der Behandlung von Erwachsenen gilt unser Grundsatz, möglichst keine bleibenden Zähne zu entfernen. Dieses wichtige Ziel ist durch den Einsatz besonderer Behandlungsmaßnahmen in sehr vielen Fällen erreichbar. In besonderem Maße sind die Grundsätze des Balance-Behandlungskonzeptes für die Behandlung Erwachsener von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit der Behandlungsmaßnahmen hinsichtlich der allgemeinen Gesundheit.

Beispiel einer Engstandsbehandlung ohne die Entfernung gesunder Zähne

Beispiel einer Engstandsbehandlung ohne die Entfernung gesunder Zähne

Behandlungszeit

Die Behandlungszeit reicht von 6 Monaten bis zu 30 Monaten. In einigen Fällen ist nach der kieferorthopädischen Behandlung noch die Sanierung der Zahnfüllungen und Zahnprothetik bzw. Zahnimplantate durch Ihren Hauszahnarzt notwendig.

Chancen und Risiken

Rauchen und anderer Drogenkonsum sind die wichtigsten Kontraindikationen für die Anwendung festsitzender Behandlungsgeräte. Eine gute Ernährung ist besonders wichtig während der Behandlungszeit, um alle notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge für den Umbau des Kiefers und die Korrektur der Zahnstellung zur Verfügung zu haben. Deshalb ist eine Ernährungsberatung in einigen Fällen ein wichtiger Behandlungsbestandteil.

Sanft
offenem Biss und Fehlproportionierung des Gesichts

Fall 1:
Patientin vor und nach kombinierter
kieferorthopädisch-kieferchirurgischer
Behandlung mit offenem Biss und Fehlproportionierung des Gesichts im Sinne eines fliehenden Kinns mit vertikaler Überentwicklung des Mittel- und Untergesichts.


nachher

Fall 2:
22 jähriger Patient mit ausgeprägtem Engständen des Ober und Unterkiefers sowie Vorlage des Unterkiefers (Progenie) vor und nach einer kombinierten kieferorthopädisch / kieferchirurgischen Behandlung.

vorher Front vorher Setie nachher Front nachher Seite

nachher

Fall 3:
61 jährige Patientin mit multiplen Zahnlücken sowie rotierten und gekippten Zähnen nach Zahnverlusten vor und nach kieferorthopädischer und prothetischer Therapie bei vollständigem Zahnerhalt.

vorher Front vorher Setie nachher Front nachher Seite

nachher

Fall 4:
33 jährige Patientin mit starken Rücken- sowie Schulterbeschwerden sowie kraniomandibulärer Dysfunktion (CMD) und ausgeprägter Unterkieferasymmetrie (Laterognathie) durch Fehlen eines Unterkieferseitenzahnes. Nach funktionstherapeutischer Behandlung mit der Alf/COPA Apparatur sowie kieferorthopädischer und prothetischer Weiterbehandlung mit der Lingualtechnik (Innenliegende unsichtbare Zahnspange) dauerhaft symptomfrei.

vorher Front vorher Setie nachher Front nachher Seite

nachher

Fall 5:
26-jährige Patientin mit Progenie (Vorbiss des Unterkiefers), Kreuzbiss (seitlicher Fehlbiss der Backenzähne), Laterognathie (Seitabweichung des Unterkiefers) und Diskusverlagerung in beiden Kiefergelenken (Knacken) bei starken Kopf- und Rückenschmerzen. Die Behandlung erfolgte mit der COPA (Kraniomandibuläre Orthopädische Positionierungsapparatur) für 6 Monate mit Abklingen der Beschwerden. Danach erfolgte die kombinierte kieferchirurgisch-kieferorthopädische Behandlung mit der Multibracketapparatur und völlige Beschwerdefreiheit.

Ergebnis

nachher

Fall 6:
38-jähriger Patient mit offenem Biss (fehlender Kontakt der seitlichen und vorderen Zähne) sowie schmerzhafter Diskusverlagerung im rechten Kiefergelenk (Knacken) vor und nach funktionstherapeutischer Behandlung mit der COPA (Kraniomandibuläre Orthopädische Positionierungsapparatur) und Weiterbehandlung mit Lingualtechnik (innenliegende unsichtbare Brackets / Zahnspange) sowie neuer Keramikkronen im Front-und Seitenzahnbereich.

vorher Front vorher Setie nachher Front nachher Seite

siehe auch Abschlussfotos....
Bitte beachten Sie: Gemäß Heilmittelwerbegesetz zum Thema "vergleichende Werbung" weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die gezeigten Fotos selbstverständlich nicht Ihrem eigenen Ausgangs- oder möglichem Endbefund entsprechen, sondern es handelt sich um von uns selbst behandelte Patientenfälle. Diese Abbildungen sind nur für Mitglieder der Heilberufe (insbesondere Ärzte, Zahnärzte, Chiropraktiker, Osteopathen, Heilpraktiker, Physiotherapeuten, etc.) zur weiterbildenden Information bestimmt.